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Projekt "Lernsprünge"

Das Projekt „Lernsprünge“

Unterstützung verhaltensauffälliger Kinder im Schulalltag

Entstehung des Projekts „Lernsprünge“
In über 10 Jahren therapeutischer Arbeit haben die TherapeutInnen des Gesundheitszentrums Trias Vita immer wieder Erfahrungen mit der Behandlung von Kindern sammeln können, die Auffälligkeiten im schulischen Alltag aufzeigen, so zum Beispiel ADS/ADHS, Lernschwächen, Essstörungen, Ängste und Zwänge.
 
Als Alternative und Ergänzung zu schulpsychologischen bzw. institutionellen Diensten und medizinischen Behandlungsmöglichkeiten erwuchs daraus die Idee, ein Modellprojekt für Schulkinder ins Leben zu rufen – „Lernsprünge“ war geboren:
 
Auf der Basis erfahrungsorientierter alternativer Heilmethoden aus verschiedenen Disziplinen (z.B. Kinesiologie, Gesprächstherapie oder geistiges Heilen) unterstützen unsere TherapeutInnen seitdem Kinder mit auffälligen Verhaltensweisen dabei, die eigene Persönlichkeit im Klassen-, Freundes- und Familienverbund zu entwickeln und die individuelle Lernfähigkeit zu fördern. Ziel der Behandlungen ist eine sichtbare und spürbare Verbesserung des sozialen Verhaltens sowie des Lernverhaltens durch die Auflösung von emotionalen Stressblockaden. Das Gefühl, sich liebevoll und wertschätzend angenommen zu wissen begleitet unseren Behandlungsansatz ebenso wie eine erfahrungsbasierte Ursachenforschung auf körperlichen, geistigen und seelischen Ebenen.
 
Um unabhängig von Alter, sozialer Herkunft oder Bildung jedem genau die Hilfe anbieten zu können, die er/sie benötigt, können für Behandlungen im Rahmen des Projekts „Lernsprünge“ Anträge zur Kostenübernahme an die Stiftung Trias Vita gestellt werden.
Behandlungsablauf

Die Behandlungserfolge, die wir durch unsere therapeutische Arbeit erzielen, möchten wir im Rahmen des Projekts "Lernsprünge" wissenschaftlich valide und nachvollziehbar darstellen. Daher ist die Grundlage jeder Behandlung für uns ein standardisiertes Testverfahren, das auf der sogenannten Lehrereinschätzliste für Sozial- und Lernverhalten (kurz LSL) von U. Petermann und F. Petermann beruht. Ziel der begleitenden Untersuchung ist die objektive Messung im Verhalten der behandelten Kinder.

Da es sich bei dieser Art der statistischen Erhebung um eine Effektivitätsmessung handelt, wird diese Erhebung durch den Fragebogen zu insgesamt 3 verschiedenen Messzeitpunkten durchgeführt. Der Ablauf gestaltet sich damit wie folgt:

Schritt 1: Bei Interesse zur Teilnahme eines Schülers am Projekt "Lernsprünge" erfolgt nach telefonischer Rücksprache mit unserer Zentrale (Frau Ulrike Feldmann oder Frau Patricia Wildschütte) die Zusendung des Fragebogens an die zuständige Lehrperson. Nach Zustimmung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten wird der Fragebogen entweder über diese oder die Lehrperson selbst an die Stiftung Trias Vita geschickt. Die Kosten für insgesamt 6 Behandlungen trägt die Stiftung Trias Vita.

Schritt 2: Nach der Durchführung von 3 therapeutischen Behandlungen erfolgt eine zweite Beurteilung des Verhaltens durch den Lehrer. Die Zusendung des Fragebogens erfolgt automatisch durch die Stiftung Trias Vita. Im Anschluss daran erfolgen bis zu 3 weitere Behandlungen.

Schritt 3: Etwa 4 Wochen nach Ablauf der letzten Sitzung erfolgt die Zusendung des letzten Fragebogens, der als Kontrolle zur Nachhaltigkeit der Behandlung dienen soll. Die Fragebögen werden im Anschluss daran durch die Stiftung Trias Vita statistisch ausgewertet. Im Rahmen dieser Statistik bleibt jeder behandelte Schüler anonym.

Eine Zusammenarbeit mit Allgemeinmedizinern sowie Kinder- und Jugendpsychiatern stellen wir im Bedarfsfall sicher.

Wissenschaftliche Begleitung

Seit dem Start des Projekts „Lernsprünge“ im Jahr 2009 sind bereits mehr als 500 Kinder im Rahmen therapeutischer Sitzungen unter Anwendung geistiger Heilweisen erfolgreich behandelt worden. Die konsequente Behandlungsdokumentation und -auswertung nach wissenschaftlichen Standards wurde 2013 auch Gegenstand einer wissenschaftlichen Masterarbeit an der Universität Köln und hat damit die Basis für eine statistisch belegte Wirksamkeit des Projekts und geistiger Heilweisen im Allgemeinen gelegt:

Die Masterarbeit von Lisa Mende (geb. Hagenhoff) finden Sie zum Download als PDF unten auf dieser Seite. Für weitere Informationen dazu erreichen Sie Frau Mende auch direkt per E-Mail unter l.mende@ruhrtalklinik.de.

Wir sind für Sie telefonisch erreichbar:

Montags 09:00 bis 12:00 Uhr

Dienstags 14:00 bis 18:00 Uhr

Mittwochs 09:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstags 14:00 bis 18:00 Uhr

Freitags 09:00 bis 12:00 Uhr

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